Privater Ansatz des Formats

Sie gehen ins Restaurant. Die Kellnerin fragt: „Soll die Suppe süß oder sauer, heiß oder kühler, scharf oder milder sein?“ (Submodalitäten des Geschmacksinns)

Therapeutischer Ansatz des Formats

Ein Patient, der psychische Pro- bleme hat, weiß sein Gefühl nicht einzuordnen. Die Therapeutin erfragt die Submodalitäten: „Wo fühlen Sie denn dieses Gefühl? Bewegt es sich oder ist es ruhiger. Breitet es sich aus oder zieht es sich eher zusammen, ist es wärmer oder kälter?“

Nach dieser genauen Hinterfragung kann der Patient dem einen Namen geben: es handelt sich um die Angst vor seiner Kollegin.

Business-Ansatz des Formats

Zwei Verkäufer unterhalten sich in einer Pause. Der eine erzählt von seinem Misserfolg bei einem Beratungsgespräch und ist dabei ziemlich frustriert. Der Kollege baut ihn auf, indem er ihm nach seinem größten Verkaufserfolg fragt. Der deprimierte Verkäufer beginnt zu erzählen. Sein Kollege bittet ihn, sich richtig in die Situation hinein zu versetzen und schafft es, durch die Verstärkung seines Gefühls ihn in einen positiven Zustand zu bringen.

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Submodalitäten

NLP ist Kommunikation

Submodalitäten sind Untereigenschaften unserer fünf Sinne, im NLP auch Modalitäten (= Repräsentation) genannt, also visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch, gustatorisch = VAKOG. Die erstaunliche Entdeckung im NLP ist, dass unsere Körperempfindungen und Gefühle stärker von diesen Submodalitäten der Repräsentationen abhängen, als vom eigentlichen Inhalt.

Warum sind Submodalitäten nützlich?

Mit Submodalitäten lassen sich Gefühle bewusst steuern bzw. beeinflussen. So wie ein Toningenieur an seinem Mischpult den Klang eines Tons verändern kann, lässt sich mit Submodalitäten die Vorstellung von Erinnerungen verändern.

Was kann man Submodalitäten alles machen?
Verändert man die Submodalitäten innerhalb der Repräsentationssysteme (VAKOG) einer Erfahrung, so verändert sich die Erfahrung selbst. Somit kann man eine positive Erfahrung verstärken, indem man sich diese „schön malt“. Die Erfahung wird beispielsweise kontrastreicher, bunter oder mit anderen positiv verstärkenden Eigenschaften verändert. Negative Eigenschaften oder Erfahrungen lassen sich abschwächen. Somit ist es möglich, Erfahrungen bei sich selbst oder anderen zu modellieren.

Wie funktionieren Submodalitäten?
In der Vorstellung eines Menschen können Bilder beispielsweise schwarz/weiss oder farbig gemacht, Töne oder Geräusche  laut oder leise gemacht, Gefühle intensiviert oder abgeschwächt werden. Und das funktioniert in beliebigen Abstufungen. Dadurch lässt sich eine Vielfalt von Empfindungen herstellen und variieren.

Was wäre, wenn ich Submodalitäten anwenden würde?
Sie könnten sich selbst oder andere Personen in einen ressourcenreicheren Zustand versetzten, z. B. vor einer Präsentation oder einem wichtigen Gespräch. Sie könnten Ihre Stimmung jederzeit zum Positiven beeinflussen. Sie hätten die Möglichkeit, lästige Gewohnheiten zu eliminieren (auszulöschen).