Therapeutischer Ansatz des Formats

Eine Kollegin sagt zu Ihnen: „Immer bist Du morgens so unfreundlich!“ Normalerweise würden Sie sich aufregen. Jetzt wenden Sie das Meta Modell der Sprache an und fragen: „Immer?“ Oder: „Wie genau meinst Du das?“

Business-Ansatz des Formats

Beispiel einer verzerrten Nominalisierung: Der Vertriebsleiter zu seinem Verkäufer: "Und, wie macht sich unser neuer Kollege im Außendienst?" Darauf der Verkäufer: "Er ist ein Versager!" Der Vertriebsleiter fragt nun: "Worin versagt er?" Der Vertriebsleiter hinterfragt, indem er auf den Prozess aufmerksam macht.

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Das Meta-Modell

NLP ist Kommunikation

Das Meta-Modell der Sprache ist im NLP aus der Lingustik entstanden, denn John Grinder, einer der Begründer des NLPs, ist Linguist. Sprache wird im NLP als individuelles Abbild (Modell) der Welt verstanden. Sprache ist also eine verkürzte Darstellung des inneren Erlebens, von Gedanken und Gefühlen.

Bei dem Meta-Modell der Sprache geht es darum, möglichst klar und konkret zu kommunizieren, damit Ihr Gesprächspartner versteht, was Sie meinen. Dazu ist es erforderlich, drei Gestaltungsprozesse von Sprache, nämlich Generalisierung, Tilgung und Verzerrung zu eliminieren (vermeiden).

Warum ist das Meta-Modell nützlich?
Die Erkentnis, dass Sprache zwangsläufig immer zu Tilgungen von Informationen, zu Generalisierungen und Verzerrungen führt, ist für eine präzise und verständliche Kommunikation sehr wichtig. Das Wissen über diese Muster erlaubt es, die elementaren Prozesse menschlicher Modell-Bildung im Alltag bei sich und anderen zu erkennen und durch gezielte Fragen zu verändern.

Was kann man mit dem Meta-Modell alles machen?
Das Meta-Modell ist ein wirkungsvolles Instrument zur Gestaltung alltäglicher Kommunikation. Durch konkrete Fragen werden in in einem Gespräch nach und nach Tilgungen, Generalisierungen oder Verzerrungen aufgehoben. In erster Linie lassen sich dadurch genaue Informationen sammeln, vorschnelle Interpretationen beseitigen, Projektionen vermeiden oder Provokationen entschärfen. Wenn jemand zu Ihnen sagt: "Du verletzt mich immer." (Generalisierung) , dann würden Sie mit dem Meta-Modell antworten: "Immer?" oder "Wie genau meinst du das?"

Wie wird das Meta-Modell angewendet?
Um Tilgungen, Generalisierungen oder Verzerrungen aufzuheben, gibt es für die jeweilige Situation ganz bestimmte Techniken, um eine Aussage zu hinterfragen. Wenn Ihnen jemand sagen würde: "Ich habe zu viel Stress", bleibt unklar, wodurch der Stress verursacht wird und was der Grund ist, weshalb Ihr Gesprächspartner überhaupt in Stress gerät. Mit der Frage: "Was sind die Gründe für Deinen Stress?", würden Sie die Hintergünde erfahren und Lösungsmöglichkeiten anbieten.

Was wäre, wenn ich das Meta-Modell kennen würde?
Sie würden innerhalb kürzester Zeit erkennen, ob eine Person in einer bestimmten Situation Sachverhalte verzerrt oder einfach Informationen weglässt. Sie könnten erkennen, ob ein Mensch eher notwendigkeitsgetrieben, oder möglichkeitsorientiert ist. Auch wenn Leute die Bedeutung eines Ereignisses einfach generalisieren, könnten Sie diese Generalisierung leicht hinterfragen.